… Food Friday #4 – Tamagoyaki

Hallo meine Lieben,
heute habe ich eher ein kleines how-to als ein richtiges Rezept für euch – und zwar Tamagoyaki. Falls ihr euch jetzt fragt, was das sein soll, hier eine kurze Erklärung für euch: Tamagoyaki ist, wie der Name vielleicht vermuten lässt, ein japanisches Gericht; und zwar gerolltes Omelett. Es wird z.B. als Sushi-Belag oder als Snack in einer Bento-Box verwendet. “Wie jetzt, gerollt?”, fragt ihr euch jetzt vielleicht… Lest selbst – nächste Woche geht’s dann noch mit der Weiterverarbeitung weiter! :)
Update: Hier ist der Link!

Tamagoyaki – in mittelschöner Präsentationsform… >_>’

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Zutaten

  • 4 Eier
  • Reisessig
  • Sake
  • Zucker, Salz und Pfeffer
  • etwas Öl (z.B. Sesamöl)

Zubereitung

  1. Eine Pfanne mit 1 TL Öl auf mittlerer Hitze vorheizen. Die Pfanne darf auf keinen Fall zu heiß werden, das Ei soll nämlich nur stocken und nach Möglichkeit nicht braun werden. Ihr ahnt richtig, für Tamagoyaki braucht es etwas Geduld ;)
  2. Die Eier gut verquirlen, je eine Prise Salz und Zuckerm sowie Pfeffer hinzugeben und gut unterrühren. Je 1 TL Sake (Strohrum ist ein erstaunlich leckerer Ersatz ^^) und Reisessig hinzugeben und gut vermengen.
  3. Während die Pfanne weiter vorheizt, könnt ihr bereits etwas Alufolie auf einer Bambus-Rollmatte auslegen, die brauchen wir später für das fertig gerollte Omelett.
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  4. Etwas Ei-Masse in die Pfanne geben, sodass der Boden dünn (!) bedeckt ist und langsam stocken lassen. Wenn die Unterseite fest ist und sich mit einem Pfannenwender anheben lässt, fängt die eigentliche Arbeit an.IMG_2778IMG_2780
  5. Das Tamagoyaki wird nun Stück für Stück (von unten nach oben fällt es mir am leichtesten, das ist aber denke ich persönliche Präferenz) aufgerollt:
    IMG_2781 Je enger ihr es aufrollt, desto kleiner wird das fertige Tamagoyaki auch im Durchmesser. Wenn ihr es also eher faltet, wird es dementsprechend größer. Die Oberseite des Omeletts sollte auf jeden Fall noch etwas feucht sein, damit die Tamagoyaki-Rolle auch gut zusammenhält.
  6. Wenn ihr es soweit zusammengerollt/-gefaltet habt, dass nur noch eine kleine Ecke des Omeletts herausschaut, könnt ihr die nächste Ladung Ei in die Pfanne geben, sodass der Boden wieder dünn (!) bedeckt ist.
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  7. Die Schritte 5. und 6. wiederholt ihr nun solange, bis die gesamte Ei-Masse aufgebraucht ist. Nach der letzten Ladung Ei heize ich der Omelett-Rolle von jeder Seite noch einmal kurz ein, um sicher zu gehen, dass das Ei schlussendlich auch wirklich gestockt ist.
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  8. Nun wird das Omelett mit Hilfe der Bambus-Rollmatte in die Alufolie gewickelt. Dies sorgt dafür, dass es nach dem Auskühlen seine Form behält und auch im Inneren zu Ende garen kann. Wenn es aus den offenen Seiten noch stark heraustrieft, dann könnt ihr das Omelett (ohne die Rollmatte) auch noch für 5-10 Minuten bei 50°C im Ofen liegen lassen.IMG_2789IMG_2790 
  9. Nach dem Auskühlen könnt ihr das Tamagoyaki in Scheiben schneiden und weiterverarbeiten, z.B. im Sushi, im Salat, in eurer Snack-Box für die Schule/Uni/Arbeit u.v.m.
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Nächste Woche zeige ich euch dann, was ich mit dem Tamagoyaki feines angestellt habe :) Bleibt neugierig und bis dahin: keep rollin’, rollin’, rollin’… Rollin’, rollin’, rollin’… Rawhide! ;D
Liebst,

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Fran.
27. Instructional Designer.
Kaffee-Junkie. Träumerin.
Organisiertes Chaos.

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